Podcastinterview

Von der Kunst im Moment zu leben – egal ob mit Firmenwagen, als Straßenmusiker oder auf der Trauminsel

In Manuel Schönthalers Geschichte geht es vor allem darum, dass Angst und Herausforderungen uns einladen, den Mut zu entwickeln, uns dem Leben zu stellen. Es geht auch darum, die Unsicherheit zulassen zu können, um im Moment zu leben. Es geht eher ums Fließen lassen als um die Suche nach Perfektion.

Manuel tut, was er sagt, selbst wenn er dafür die harte Erfahrung auf der Straße macht.

Er hat es gewählt, wie er sagt und diese Erfahrung kann ihm niemand nehmen. Manuel hat 15 Jahre lang als Vertriebsmitarbeiter im IT-Bereich gearbeitet, viel verdient, aber sich dennoch nicht verbunden und glücklich gefühlt. Schließlich hat er den Mut gefunden, sich selbstständig zu machen und dabei viele Fehler gemacht. Trotzdem hat er nie aufgegeben und immer seinen Weg gefunden. Manuel kombiniert nun seine Talente als Coach, Musiker und Mutmacher.

Fließen lassen statt perfektionieren

Es geht heute immer weniger darum, perfekt zu sein, sondern sich durch persönliche Geschichten mit den Menschen zu verbinden und die Fehler, die wir gemacht haben, zu teilen.

Denn eine Sache, die viele Menschen davon abhält, ihre Träume zu verwirklichen, ist der Perfektionismus.

Immer wieder durch die Angst hindurchgehen und Veränderungen akzeptieren.

Manuel erinnert wieder einmal daran, dass. man nicht alle Schritte im voraus in Sack und Tüten haben muss. Er weiß manchmal nur, wo er in der nächsten Woche schläft und hat das Vertrauen, dass alles Weitere sich finden wird.

Er erzählt von seinem Abitreffen; er war so stolz, dass er einen großen Firmenwagen fuhr und eine Visitenkarte hatte. Und jemand anderer berichtete davon, wie dankbar er darüber war, dass sein Kühlschrank voll ist. In dem Moment wurde Manuel fragte sich, ist es das, worum es geht? Da folgt jemand seinem Herzen und ist für scheinbar so wenig – wie einen vollen Kühlschrank – dankbar.

Die Herausforderung, Unsicherheit zuzulassen und im Moment zu leben.

So richtig nachvollziehen kann er es erst jetzt, weil er selbst die Erfahrung gesammelt hat, wie es ist, auf der Straße unterwegs zu sein, Straßenmusik zu machen und nicht genug Geld im Koffer landet, um sich ein Hostel oder etwas zu Essen leisten zu können.

Das ist nicht geil aber es ist auch nicht so schlimm, wie ich es immer gehört habe.

Hast du noch Angst, wenn du schon da warst, wovor die meisten Menschen solche Angst haben und du weißt, dass du es schaffst, dich wieder rauszukämpfen?

Die Antwort von Manuel:

Ja, ich habe immer wieder Angst.

Das heißt also, dass wir nicht warten müssen, bis die Angst weg ist, sondern dass die Angst uns lehrt, Mut zu haben. Mit jedem mutigen Schritt vergrößert sich das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Die Suche nach Identität und Selbstwahrnehmung

Der Sprecher selbst hat ein Buch veröffentlicht, „So geht Freiheit“, das motivierende Geschichten von zwölf Menschen enthält, die ihren eigenen Weg gefunden haben. In einem Text geht es darum, dass Angst die beste Voraussetzung ist, um mutig sein zu können, man sie aber überwinden muss, um voranzukommen. Jeder Mensch wählt seinen eigenen Weg und seine eigene Perspektive, sei es der Perfektionismus oder das Einfach-Einspringen-ohne-zu-wissen-wie-es-ausgeht.

Der Wunsch nach Stabilität und das Loslassen von Planung.

Früher fand er Bestätigung in seinem Jobtitel, doch er erkannte, dass dies nur ein äußerer Ersatz dafür war, wirklich zu verstehen, wer er ist. Eine persönliche Erfahrung des Sprechers, in der er unter einer Unterführung geschlafen hat, führte ihn dazu, seine wahren Wünsche zu reflektieren und neue Entscheidungen für sein Leben zu treffen.

Ich mach doch gar nichts, wie kann das genug sein?

Immer wenn wir selbst das Gefühl haben, wir machen doch gar nichts, ist das der Flow, nach dem wir immer wieder  suchen. Es fließt einfach anstrengungslos und schon kommt die Angst auf:

Ist das denn genug?

Ja, das ist es. Sich im Flow zu fühlen ist nicht falsch. Arbeit und unser Leben generell müssen nicht schwer sein. Schon gar nicht. müssen wir uns schlecht fühlen, weil es leicht ist und uns gut geht.

Alles darf sein

Es geht darum, die volle Bandbreite an Emotionen und Gefühlen anzunehmen, um eine echte Verbindung und Inspiration zu erleben. Statt immer nach etwas anderem zu streben, liegt die eigentliche Herausforderung darin, den gegenwärtigen Moment so anzunehmen, wie er ist.

Im Hier und Jetzt zu sein und uns selbst zu spüren, ist die wahre Freude und Erfüllung.

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