Podcastinterview

Was alles nicht in den Lebenslauf gehört, wenn du einen Bauchladen an Jobs hast.

In dieser Folge erzählt Headhunterin Anja Pötzsch von der Bedeutung eines aussagekräftigen Lebenslaufs. Sie verrät, warum sie am liebsten zwei Anschreiben einführen würde. Wir diskutieren über  den Wert der Zusammenarbeit zwischen Generationen, rote Fäden in Lebensläufen und wie wertvoll es ist, Freude in der Arbeit zu finden. Sie selbst ist Heilpraktikerin, hat sowohl im Callcenter als auch in Gaststätten gearbeitet und weiß, was man im Lebenslauf eher weglassen und was man hervorheben sollte.

Der Blick hinter die Kulissen:

Die Personaldienstleisterin verrät, warum man nicht alles in seinen Lebenslauf schreiben sollte, weshalb aber eine zweite Seite im Bewerbungsanschreiben sinnvoll wäre.

Inhalt:

0:00:29 Vorstellung von Anja Pötzsch und ihren verschiedenen Berufen
0:02:31 Die Relevanz von Lebensläufen und deren Gestaltung
0:07:37 Bewusstsein für ungewöhnliche Bewerbungsmethoden
0:10:16 Häufige Vergessenheit von Zusatzqualifikationen und PC-Kenntnissen
0:12:20 Die Bedeutung von Anschreiben und individuellen Softskills
0:14:22 Die Notwendigkeit, individuelle Antworten zu geben
0:16:42 Offenheit von Unternehmen gegenüber älteren Mitarbeitern
0:22:44 Der Arbeitsmarkt im Wandel der Zeit
0:28:11 Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern und Schwierigkeiten in Unternehmen
0:32:12 Die Herausforderung des Generationenkonflikts
0:34:07 Probleme bei der Berufswahl und der Suche nach Sinnhaftigkeit
0:36:35 Respekt und Lernen zwischen den Generationen
0:40:07 Die Wertigkeit der Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt
0:42:40 Die Wertschätzung für verschiedene Berufe und ihre Bedeutung

Was macht man mit einem Bauchladen an Jobs?

Anja ist ebenfalls sehr vielseitig, was ihre unterschiedlichen Jobstationen so beweisen: Heilpraxis, Callcenter, Gaststätte und noch wesentlich mehr.  Heute arbeitet sie als Headhunterin und schafft Verbindungen zwischen den Talenten und Firmen.

In JOBLUST plaudert Personaldienstleisterin Anja Pötzsch aus dem Nähkästchen, wie man gerade als vielseitig interessierteres Multitalent einen roten Faden im Lebenslauf auslegen kann und warum man nicht alles erwähnen muss, was man schon getan hat.

Nicht alles in den Lebenslauf schreiben!

Es ist wichtig, nur relevante Informationen im Lebenslauf anzugeben und plausible Erklärungen für Jobwechsel oder kurze Arbeitszeiten zu liefern. Anja erklärt, worauf es bei der Gestaltung von Lebensläufen wirklich ankommt. Oft werden beispielsweise zusätzliche Qualifikationen und Sprachkenntnisse einfach vergessen, doch genau diese können manchmal den entscheidenden Ausschlag geben.

Headhunterin verrät, wie dein Lebenslauf glänzen kann

Im Anschreiben sollte auf die Softscills und Erfahrungen eingegangen werden. Wir reden über die Herausforderungen bei der Jobsuche und das Selbstbewusstsein, die eigenen Stärken und Leidenschaften zu erkennen.

Die Einstellung zur Arbeit ändert sich von Generation zu Generation, deshalb ist es wichtig, die eigenen Fähigkeiten zu nutzen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Generationen könnte vielmehr ausgebaut werden, wenn wir lernen, uns nicht durch Vorurteile und Missverständnisse voneinander zu entfernen.

Jüngeren Menschen sollten mehr Möglichkeiten geboten werden, herauszufinden, was sie wirklich wollen und die Erfahrungen und auch die Ausdauer von älteren Generationen darf mehr in den Vordergrund rücken, so dass alle ihr Potenzial einbringen und voneinander lernen können.

Es ist wichtig, Respekt vor den Erfahrungen und Perspektiven jeder Generation zu haben und zusammenzuarbeiten, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Wichtig ist, einen Beruf zu wählen, der Freude bereitet und einen positiven Einfluss auf die Welt hat, und die eigene Wertigkeit zu erkennen, um ein gutes Zusammenleben zu gewährleisten.

Menschen arbeiten für Menschen und wollen ihr Bestes geben.

Es wird das Konzept des „Quitquitting“ erwähnt, bei dem Menschen nur einen Bruchteil ihrer Anstrengungen geben, weil sie denken, es reicht aus.

Wir betonen, dass es wesentlich ist, Freude an dem zu finden, was wir tun, und welche Auswirkungen es hat, wenn wir keinen oder wenig Sinn finden, in dem, was wir tun. Selbstreflexion ist ebenso wichtig, wie das Leben der eigenen Werte und das Anerkennen der eigenenFähigkeiten.

Hilfreich ist es, immer offen für neue Möglichkeiten zu sein. Manchmal reicht schon eine Änderung der Einstellung aus, um den eignen Job wieder wertzuschätzen.

LINKS:

Wenn du Anjas Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, findest du sich auf LinkedIn und auf ihrer Webseite: www.multipoint.de und www.multicareer.de.


Alle Podcastfolgen findest du hier:



Mehr Interviews zum Nachlesen:

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Noch mehr Inspiration

bekommst du in meiner monatlichen Entfalterpost. 

>