Podcastinterview

Warum eine sprachbegeisterte Bankkauffrau Hebamme wird und was ein Hund mit ihrer Berufung zu tun hat.

Tina berichtet von ihrer abenteuerlichen beruflichen Reise von der Bankkauffrau zur Hebamme. Sie verrät auch, warum sie dann doch wieder zurück ins Büro ging,  um nach dem nächsten großen innerlichen Prozess ihre Berufung zu finden, in der  alle Erfahrungsfäden zusammenlaufen.  Wir sprechen über heilige Räume, das Erleben unserer inneren und äußeren Natur und wie wichtig es ist, dazu zu tun, was wirklich Sinn macht.

Wie die Liebe zu Sprachen Tina zur Bankenlehre führte, warum sie dann Hebamme wurde und wie sie vom Hund zu Berufung kam.

Spannend fand ich, dass sich Tina für eine Bankausbildung entschied, weil sie so sprachinteressiert war. Da hätte ich ja eher auf eine Liebe zu Zahlen getippt, doch ihr schwebte die Auslandsabteilung der Bank vor, womit sie ihren Freiheitssinn ausleben wollte.

Die Suche nach Sinn und Veränderung in der Karriere

Nach ein paar Jahren bei der Bank wurde der Ruf nach dem Sinn so groß, dass sie sich erneut auf die Suche begab. Natürlich ist es auch wichtig, darüber nachzudenken, wie man irgendwo hinkommt. Ich hab mich da Stück für Stück angenähert, erzählt Tina.

Ich musste erst mal jemanden finden, der mich in diesen Beruf reinschnuppern ließ, weil das für mich natürlich total essenziell war. Ich meine, ich war zehn Jahre in der Bank, ich hatte mein vernünftiges Gehalt.“

Und alleine der Weg von diesem Moment, wäre das nicht was für dich, bis zu meinem ersten Tag dann damals an der Hebammenschule, war schon aufregend. Sie machte ein Praktikum im Krankenhaus, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob dieser Beruf überhaupt etwas für sie ist. 

Der Weg zur Hebamme – Neue Erfahrungen und Ängste

Es hätte keine Notwendigkeit gegeben, da jetzt aufzuhören, außer eben mein Herz sagt, geh mal dahin.Nachdem eine Freundin sie auf die Idee brachte, begann Tina über eine Hebammenausbildung nachzudenken und machte schließlich den Schritt zur Hebammenschule.

Es ist wichtig herauszufinden, was einem Sinn ergibt.

Viele Menschen kommen an einen Punkt, an dem sie den Sinn in ihrem aktuellen Job vermissen. Tina erzählt, dass sie während ihrer Zeit als Hebamme auch an ihre Grenzen gestoßen ist, nicht wegen der Schichtarbeit oder der Belastung, sondern wegen der Zustände in der Klinik. Sie bemerkte, dass selbst ein Wechsel nicht zu dem geführt hätte, was sie wollte.

Aber nochmal zurück zu dem Punkt, an dem man erkennt, dass es an dieser Stelle nicht weitergeht…

Und dann ist da halt die Frage, was mache ich denn jetzt? Drehe ich um und gehe zurück, mache ich einfach weiter oder probiere ich etwas Neues aus? Fange ich nochmal von vorne an? 

Hürden und Möglichkeiten beim Testen einer neuen Berufung

Davor haben viele Angst, noch mal neu anzufangen und davor, dass das, was sie bisher getan haben, dann umsonst oder vergebens war, doch das ist es nicht. Man kann überall etwas mitnehmen und so in einem völlig anderen Bereich aus vergangenen Erfahrung schöpfen und so die Dinge miteinander verknüpfen. Das macht uns und unsere Geschichte ja auch wieder einzigartig. 

Etwas Neues erst einmal auszuprobieren ist eine gute Möglichkeit.

Es einfach mal zu probieren, bevor ich mich final entscheide oder mich voll in eine Sache reinhänge. Erst einmal spüren und erfahren: ist das etwas für mich? Oder noch einfacher, man kann auch die Leute, die schon tun, worüber ich nachdenke, mal fragen, wie es so ist.

Tina schaffte es, ein Praktikum im Krankenhaus zu machen und sich reinzufühlen, ob das passt. Da gab es dann einen ganz bestimmten Moment, in dem sie wusste: das ist es jetzt. Doch dann gab es scheinbar wieder Hürde, wie zu wenig Ausbildungsplätze für Hebammen. Doch auch das ist kein Hinderungsgrund , sondern dich Möglichkeit, nochmal zu hinterfragen:

Willst du das jetzt wirklich?

Die Erkenntnis, dass Veränderung notwendig ist

Und nach einigen Jahren als Hebamme kam wieder die Frage auf, ob das noch so stimmig ist. Tina erkannte, dass der Klinikalltag nicht ihren Werten entspricht und begab sich wieder auf die Suche nach Veränderung…

Vom Herzen zum Verstand: Entscheidung für den kaufmännischen Bereich

Tina entschied aus ihrem Verstand heraus, wieder zurück ins Büro zu gehen, in die Bank wollte sie nicht. Aber sie musste ja Geld verdienen und so landete sie wieder in einem neuen Bereich: in der Logistik und Zollabfertigung. Sie fing wieder von vorn an, um irgendwann zu merken: das hat mit mir und meinem Herzen überhaupt nichts zu tun.

Es ist eine reine Kopfgeschichte. Ich folge meinem Verstand.

Tina wurde sich bewusst, dass es nur darum ging, dass Geld aufs Konto kommt. Sie merkte aber auch, wie gern sie Neues lernt und war fasziniert davon, wie viele unterschiedliche Dinge man in einem Leben so machen kann.

Die innere Tafelrunde

Aus der Homöopathie kenne ich die innere Tafelrunde. Da geht es darum, dass wir alle total unterschiedliche Anteile in uns haben. Da ist der Bürokrat, der halt Dinge auf seine Weise tut und dann setzt er sich irgendwann wieder hin und der nächste steht auf und das ist dann ein Freiheitskämpfer und der tut eben ganz andere Dinge, bis dann der nächste seine Sache tut.

Wir haben alle ganz unterschiedliche Anteile und Aspekte in uns und jedes Mal, wenn wir das anerkennen, entdecken wir ein Stückchen mehr von uns selbst. Manchmal erkennt man auch ganz klar, das ist nicht meins. Nicht meine Baustelle.

Entdeckung des Selbst – Nicht meine Baustelle

„Genau, ich kann für mich sagen: hätte ich es nicht probiert, wäre ich den Weg nicht ein paar Schritte gegangen, hätte ich nie erfahren, ob das was für mich ist. Manchmal dachte ich selbst: Wie kann ich bloß so widersprüchlich in mir sein. Ich sah das lange nicht als eine Vielfalt und Bereicherung, sondern dachte: wer bin ich denn jetzt eigentlich?“ 

Es gibt den mütterlichen Teil, genauso wie den Bürokraten und alle Teile dürfen da sein.

Entscheidungen treffen und sich in verschiedenen Rollen ausprobieren

Tina erzählt, dass sie das ja lange gemacht hat, sie hat ausprobiert und dann realisiert, dass sie nicht umsonst in der Bank gelandet ist, weil sie eben auch ein Sicherheitstyp ist. Deswegen auch wieder der Schritt in den kaufmännischen Bereich und dann nochmal vom Großkonzern raus in eine kleine Firma, um zu erkennen, dass sie diese Abläufe dort sie auch völlig aufreiben. 

Nebenher neue Dinge entdecken und Freude darin finden

Dort ging sie dann in Teilzeit, um eben noch einmal ganz andere Dinge auszuprobieren. Sachen, die sie in ihrer Hebammenzeit gern gemacht hätte, aber in der Klinik nicht konnte. Sie machte auch eine Clownsausbildung, die ihr große Freude machte.

Sie entschied sich schließlich für eine schamanische Ausbildung. Tina erzählt, dass der Moment des Erkennens, dass ihr bisheriger Weg nicht weitergeht, schwierig war, aber letztendlich führte sie dieser zu neuen Möglichkeiten. Sie absolvierte verschiedene Ausbildungen in alternativen Heilmethoden, wie  Homöopathie oder Tierkommunikation.

Sie wollte ihre innere und die äußere Natur kennenlernen.

Tierkommunikation als Türöffner zu einer anderen Welt

Tina kam dann über die Pflanzen und die Natur zu den Tieren. Also zu einem ganz bestimmten: ihrem Hund.

Es war weniger so eine bewusste Entscheidung, sondern der Hund, der plötzlich da war und in kein Schema passte. Auch in keine Hundeschule (wobei mein Mann und ich da auch nicht reingepasst hätten). Pinto ist durch Zufall bei. uns gelandet und hat die ersten Jahre seines Lebens auf Spaniens Straßen verbracht. 

Völlig ungezähmt und scheinbar unzähmbar wurde er dann mit der Großstadt hier in Deutschland konfrontiert, mit allem, was du darfst und vor allem, was du nicht darfst und was der Hund nicht soll und nicht darf.

 Das hat mich innerich fast wahnsinnig gemacht, weil ich irgendwie dachte: wie soll man jetzt mit diesem Hund hier leben?

Irgendwann war der Druck so groß, dass ich dachte, ich muss mit jemandem sprechen und dann kam halt auch wieder per Zufall der Tipp für die Tierkommunkation.

Das war ein Wendepunkt.

Da hab ich gleich den Basiskurs gemacht und das hat mich total geflasht. Da ist eine Tür aufgegangen zu einer völlig neuen Welt.

Ich hab mich so angebunden gefühlt wir selten vorher.

Von Anfang an habe ich gemerkt, das, was da kommt, ist einfach echt. Es hat mich von Anfang an beeindruckt und fasziniert, dass alles drumrum und die Floskeln, die wir Menschen so draufhaben, mit Tieren einfach wegfällt. Das ist

Kommunikation auf einer anderen Ebene

Tina betont, wie wichtig es ist, alle Teile in sich selbst anzuerkennen und sich dem hinzuspüren, was sich in einem zeigt.

Wenn mehr über Tinas Arbeit als Tierkommunikatorin erfahren möchtest, bekommst du hier weitere Informationen:  Ganzheitliche Tierkommunikatorin Tina Buschmann.

 


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