September 19

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Wie du deine Mission findest, die dich zum Leuchten bringt.

… oder was eine Lampe damit zu tun hat, deine Mission oder deine Berufung zu finden.

Es heißt, Thomas Alva Edison habe über 9.000 Versuche gebraucht, bis er einen Kohlefaden zum Leuchten brachte. Auf die vielen Fehlversuche angesprochen erwiderte er: ich bin nicht gescheitert, ich habe nur 9.000 Möglichkeiten entdeckt, wie es nicht funktioniert. Er ist drangeblieben, denn seine Vision war die Elektrifizierung der Städte.

Soweit so bekannt…

Zu jener Zeit, als nur Kerzen Licht ins Dunkel bringen konnten, kam ein kleiner Junge von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief von seinem Lehrer.

Die Mutter hat die Augen voller Tränen, als sie dem Kind laut vorliest: Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.

So fördert die Mutter das Kind selbst, bis der Junge eines Tages eine Anstellung als Telegrafist erhält.

Der Name dieses Jungen ist Thomas Alva Edison, einer der größten Erfinder der Weltgeschichte. Mit seinen Entdeckungen in öffnete den Weg für das Telefon, der Schreibmaschine, Filmtechnik oder wie oben schon erwähnte das elektrische Licht. Als einer der ersten Menschen gelang es ihm, Stimmen aufzunehmen und wieder abzuspielen!

Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, Thomas Edison ist inzwischen weltberühmt, entdeckte er unter den Familiensachen ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Er nimmt es und öffnet es. Auf dem Blatt steht geschrieben: „Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“

In sein Tagebuch schrieb er später: „Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts.“

Die wenigsten haben das Glück, so gefördert zu werden. Doch gerade dann sollten wir lernen so zu uns sprechen, dass wir glauben können, ein Genie zu sein? Mal abgesehen davon, dass wir Kindern dieses große Geschenk zuteil kommen lassen können, sie als Genies aufwachsen zu lassen.

Worin bist du ne Leuchte?

Ich bleib gleich mal beim Thema Leuchten. Es gibt sicherlich Millionen von Lampen heutzutage. Kleine, große, bunte, helle, Stehlampen, Wandlampen etc. pp. Ich habe jetzt gerade schon vier Lampen um mich. Jede dieser Lampen sieht anders aus. Letztlich ist es ganz nebensächlich welche Farbe, Form oder Größe sie haben, ihren Zweck erfüllen sie, wenn sie leuchten. Sie tut das aber nur, wenn Energie durchfließt. Sie ist ein Transportmittel. Der Strom, der durch sie hindurchfließt macht sie erst sinnvoll.

Keine der Lampen ist besser, weil sie einen größeren oder bunteren Schirm hat. So lange sie leuchten, tun sie, wofür sie bestimmt sind. Alle Lampen erstrahlen, wie wir Menschen auch, in einem anderen Licht. Wir finden unseren Ausdruck durch die Energie, die durch uns fließt. Das führt natürlich zu der Frage:

Was bringt dich zum Leuchten?

Du weißt sicher sicher, was ich meine, wenn ich dich frage, ob du voller Energie bist oder nicht. Ich geh davon aus, auch du leuchtest nicht, wenn dein Akku leer ist.

Wir alle sind an die universelle Energie angedockt, doch wenn wir immer wieder und über lange Zeit gegen unsere Natur handeln und agieren kappen wir die Leitung.

Was bringt dich zum Leuchten?

Wo bitte sind wir, wenn wir nicht wir sind?

Unsere Gedanken und Gefühle senden elektromagnetische Impulse aus, Gedanken haben elektrische Ladung, Gefühle magnetische.

Wusstest du, dass unser Herz das stärkste elektromagnetische Feld des Körpers erzeugt? Genau deshalb macht es Sinn, dem Herzen zu folgen, wie es so schön heißt. (Wobei es keine schlechte Idee ist, den Kopf mitzunehmen.)

Unser Gehirn speichert Gedanken und unser Körper Emotionen aus unserer Vergangenheit wie einen alten Song auf Kassette. Und Immer, wenn wir dasselbe Lied spielen stecken wir in der Vergangenheit fest.

Wir können nichts ändern, obwohl wir es wollen und genau das raubt uns die Energie. Das, was wir wollen und das, was wir tun, sind zwei paar Schuhe.

Handeln wir als die Person, die wir gern sein wollen?

Um etwas Neues zu kreieren, müssen wir die Kassette wechseln und neue Gedanken und Emotionen erzeugen. Das funktioniert am besten, indem wir die klare Absicht mit einer Emotion verbinden, wie beispielsweise mit einer Vision.

So wie ein alter Hit uns in die Vergangenheit katapultieren kann, katapultieren uns Visionboards (oder ihre digitale Form, die Mindmovies) in die Zukunft  

Der beste Schritt morgen ein anderes Leben zu führen, ist heute etwas anderes zu tun als gestern. Ich muss heute als die Person handeln, die ich morgen sein möchte.  Doch das mache ich ja nicht einfach so, ich brauche einen Grund dafür – meine Mission!

Jeder einzelne von uns ist mit SEINER MISSION hier! Das wir sie nicht kennen heißt nicht, dass es sie nicht gibt.

Was ist deine Mission?

Erwarte keine komplexen Begrifflichkeiten wie: Ich bin hier um Autos zu bauen oder eine Zeitung zu schreiben. Es sind eher Dinge wie: Ich sorge dafür, dass sich Menschen wohlfühlen, oder ich möchte, dass Menschen erfahren, dass jeder einzelne von ihnen wichtig ist. Bei mir ist es:

Meine Mission ist es, Harmonie zu verbreiten und Menschen in ihre eigene Mitte und in ihre Größe zu begleiten.

Eine Mission ist wie die Blaupause unserer Wahrheit, mit dir wir unsere Schritte immer wieder abgleichen können.

Sie beantwortet die Fragen:

Wer bist du denn jetzt wirklich und wer willst du sein?Wofür willst du stehen?Was wird durch dich in dieser Welt kreiert?Was haben andere davon, dass es dich gibt?

Wie du deine Mission findest

Große Organisationen formulieren eine Mission, die den positiven Beitrag beschreibt, den das Unternehmen für Kunden oder die Gesellschaft leisten will. Die Mission gibt immer den Zweck an, die Vision eine mögliche Strategie. Die Mission von Walt Disney beispielsweise lautet »Wir machen Menschen glücklich«. Eine Vision daraus ist: »Wir machen Cartoons«, eine andere die Vergnügungsparks.

Mission klingt ganz schön gewaltig oder? Doch jeder einzelne von uns hat ebenfalls einen Grund hier zu sein. John Strelecky prägte in seinem Bestseller „Das Cafe am Rande der Welt“dafür den Begriff: ZdE, den Zweck der Existenz. Dieser ZdE ist die Antwort auf die Frage:

Warum bin ich hier?

Was möchtest du erfahren, erleben oder beitragen, bevor du diese Bühne hier wieder verlässt?

Eine weitere Möglichkeit, deine Mission zu finden ist es zu hinterfragen, warum wir tun, was wir tun. Durch das WARUM lässt sich oft ein roter Faden im Leben erkennen.

Wenn du diesen Titel deines Lebensbuches gefunden hast – deine Mission – kannst du dich mit folgender Übung:

an deine Vision herantasten:

Stell dir vor, du feierst deinen 80. Geburtstag. Alles ist genau so, wie du es dir vorstellst und du hast einen ganz zauberhaften Tag. Viele Gäste haben sich versammelt, um mit dir gemeinsam zu feiern.

Du blickst auf ein reiches und erfülltes Leben zurück. Nun werden vier deiner Gäste eine kurze Rede für dich halten, was sie besonders an dir schätzen, welche Gedanken, Gefühle oder Geschichten sie mit dir verbinden und worin du ihnen ein Vorbild bist.

Diese vier Redner sind ein Familienmitglied, ein enger Freund/eine enge Freundin, jemand aus dem beruflichen Umfeld und eine weitere Person deiner Wahl.

Im Anschluss stehen die vier Personen der Reihe nach auf und sprechen jeweils 30 Sekunden in persönlichen und berührenden Worten über dich.

Was werden sie über dich sagen?

Nachdem du diese Szene durchgespielt hast, schreibe dir für jede dieser Personen ein paar Stichpunkte auf. Du kannst gern auch noch ergänzen, was du gern hören wollen würdest.

Lies dir deine Notizen noch einmal durch und finde Gemeinsamkeiten. Fasse die vier Reden und deine Wünsche in einem Satz zusammen. Diese Kernaussage in Zukunft mit Leben zu füllen, ist deine persönliche Vision. Nach ihr kannst du dich ausrichten.

Edisons Vision war ein Leben voller Licht und mir ist es wichtig, dass wir alle unser Licht in die Welt bringen.

 

Finde deine Vision

Um uns zu verändern müssen wir über unsere Gefühle hinausdenken. Wir müssen etwas in uns erschaffen, was noch nicht da ist und damit Energie erzeugen, die uns vorantreibt.

Visionen können das.

All unsere Visionen folgen einer Flagge, der Mission, für die wir hier angetreten sind. Kennen wir unsere Mission, erzeugen wir damit eine riesige Welle, die uns trägt.

Finde deine Mission , damit du einen Leitstern hast, an dem du dich orientieren kannst.

Wenn die Mission der Titel deines Lebensbuches ist, sind die Visionen die Kapitel.

Zum Abschluss möchte ich mit dir noch ein Zitat aus „Ein Kurs in Wundern“ teilen, dass mir heute in die Hände fiel. Ich finde, dass es ganz wunderbar passt:

Ich bin nicht schwach, sondern stark.
Ich bin nicht hilflos, sondern sehr mächtig.
Ich bin nicht begrenzt, sondern unbegrenzt.
Ich habe keine Zweifel, sondern bin sicher.
Ich bin keine Illusion, sondern eine Wirklichkeit.
In der Dunkelheit kann ich nicht sehen, aber im Licht.

 

Wenn du losgehst und der Freude folgst, kannst du es in dir finden: dein Licht. Es steckt in jedem von uns. Zünde es und nutze es wie einen Scheinwerfer oder eine Fackel, die dir deinen Weg weist. Das ist deine Mission. Damit bist du nie wieder orientierungslos,, denn

die Welt braucht deine leise Power <img draggable=

PS:  Regelmäßige Inspirationen zum Thema Potenzialentfaltung und berufliche Neuorientierung gibts in meiner Entfalterpost monatlich  per Newsletter in dein Postfach.

Pinnen für später:

Wie du deine Mission findest und was das mit einer Lampe zu tun hat




Darfs noch einer mehr sein? 😉

  • Ich bin gerade auf der Suche nach meinem großen Warum. Ich habe eine Ahnung, was mein Licht ist, nur leider noch keine genaue Vission die mich weiterbringt. Ich liebe meine Kreativität und möchte mich am liebsten damit völlig ausleben und ja auch die Menschen damit anstecken und begeistern. In habe mehrere kreative Hobbys und Talente. Im Moment kann ich noch nicht sagen, welches mich wirklich weiterbringt in meiner Mission.

    • Hey Petra,
      vom „WIE du es in die Welt bringst“ hast du also schon grob eine Idee, das ist doch super. Dem WARUM kannst du dich ganz gut nähern, indem du fragst „WAS haben die anderen von meinem Tun?“ oder „Warum ist mir das so wichtig?“. Vielleicht hilft dir da dieser Artikel weiter. Da findest du auch einen Link zum Warum-Skript.

      Wie du umsetzt, was du herausgefunden hast, ist dann erst der nächste Schritt. Bleib erstmal beim Herausfinden. Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gern.😊

      Erhellende Momente für dich
      Susan 🦋

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