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Bist du gerade an dem Punkt, an dem du dich (wieder einmal) fragst, wie du aus deinem beruflichen Trott rauskommst? Grübelst du, ob jetzt eine Neuorientierung ansteht? Wenn du unzufrieden bist mit dem, was du tust, stehst du ganz sicher auch vor folgenden Fragen:

Was will ich eigentlich machen?

Was kann ich überhaupt tun?

Was will ich nicht mehr?

In diesem Artikel heute, geht es um die zweite Frage: Von „was du kannst“ kommen wir ziemlich schnell auf: Was sind deine Talente?

Gute Frage. Nächste Frage ?

Obwohl es paradox erscheint, doch es ist gar nicht so leicht, sich diese Frage zu beantworten. Das, womit wir uns in Kindheitstagen beschäftigt haben, liegt oft von Erziehung, Alltag und allen möglichen anderen Gründen mehr oder weniger tief in uns vergraben. Dieser kostenlose Minikurs kann helfen, wieder Licht ins Dunkel zu bringen.

Wir schlummern quasi auf einer Goldmine, ohne es wirklich zu wissen. Wir ahnen es vielleicht, das ist die Sehnsucht in uns. Die Frage nach dem Sinn, die immer wiederkehrt. Ein Schatz offenbart sich uns nicht einfach so. Wir müssen uns auf eine Art Schatzsuche begeben. Auf eine Abenteuerreise zu uns selbst.

Die Abenteuerreise zu uns selbst

Wir denken über das, was wir besonders gut können gar nicht nach. Wir machen es einfach.

Genau das ist der Punkt. Unsere Gaben, die vor allem andere so an uns mögen, „machen“ wir nicht, sondern besitzen sie einfach. Das sind Geschenke, die wir „on top“ bekommen.

An sich eine gute Sache. Der Nachteil ist,  sie sind so selbstverständlich für uns, dass wir sie gar nicht auf dem Schirm haben. Der berühmte Wald vor den Bäumen oder das Brett vor dem Kopf, liegt wie immer am Betrachter ;-).

Nur weil es uns leicht fällt heißt es nicht, dass unser Talent nix wert ist.

Wir sehen sie gar nicht als Geschenk an, weil es so normal ist. Nicht beachtenswert und schon gar nicht so relevant, als dass es etwas Besonderes sein könnte.

Talente sind meist für andere offensichtlich und für uns so alltäglich wie banal.

Mit unseren Gaben ist es wie mit den berühmten Bäumen im Wald

Wir sehen den Wald vor Bäumen nicht. Unsere Gaben sind uns so nah, dass wir sie nicht entdecken können.

Talente sind das, was wir einfach „mitbekommen“ haben. Tätigkeiten, die uns mühelos von der Hand gehen, die für uns das leichteste der Welt sind. Deswegen bewerten wir diese Sachen nicht besonders hoch, denn was wir als so banal betrachten, kann so wertvoll ja nicht sein.

Das dem nicht so ist,  muss einem ja erst mal einer verklickern.

Wir übersehen das Naheliegendste oft und wissen nicht, was uns so besonders, einzigartig und liebenswert macht. Damit es so richtig spannend bleibt, bekommen die größten Schätze die besten Verstecke.

Wie du deine Talente findest:

1. Wobei vergisst du die Zeit?

Passiert es dir manchmal, dass du in einer Tätigkeit so aufgehst, dass du völlig die Zeit vergisst? Du bist in einem flowartigen Zustand und ganz bei dir. Das kann beim Buddeln in der Erde sein, beim Streichen der Wände, beim Schreiben, Boulettchen rollen oder Stadt erkunden.

2. Was hat dir schon als Kind Freude gemacht?

Talente werden uns quasi in die Wiege gelegt und zeigen sich meist sehr früh. Wir fangen einfach an, auf Töpfen rumzuhämmern, wenn wir musikalisch sind oder zeichnen, sobald wir einen Stift halten können. Vielleicht warst du als Kind auch eher als Bob der Baumeister unterwegs, hast getanzt oder dich für Sprachen begeistert.

Was hast du als Kind gemacht, wenn du tun konntest, was du wolltest?

Falls du dich so gar nicht erinnerst, schau einfach mal Kinderfotos an oder frage bei deinen Eltern nach, wovon sie dich regelmäßig losreißen mussten. Und wo wir schon einmal dabei sind…

3. Was schätzen deine Freunde an dir?

Hast du eigentlich eine Ahnung davon, was deine Freunde an dir schätzen? Warum sie gern Zeit mit dir verbringen und wofür sie dich lieben?

Frag einfach mal nach und:

  • du lernst unglaublich viel über dich selbst und erfährst Dinge über dich, die du vielleicht gar nicht so sehr auf dem Schirm hattest.
  • du lernst ebenfalls viel über deine Freunde, denn jetzt weißt du, WAS genau sie schätzen und du hast jetzt einen Plan, womit du sie unterstützen und erfreuen kannst
  • du übst, dir wohlgesonnene Menschen um etwas zu bitten (zumindest bei mir ein ausbaufähiger Punkt)
  • das Verhältnis untereinander wird durch diese Art von Austausch um einiges tiefer
  • du kannst dieses Geschenk gern zurückgeben

Glaube mir, du wirst überrascht sein, was andere an dir gut finden.

Möchtest du deinem Potenzial auf die Spur kommen?

4. Wozu fragen dich andere um Rat?

Erzählen dir andere oft von ihren Sorgen und Nöten? Dann bist du vermutlich ein guter Zuhörer. Päppelst du immer wieder die halbvertrockneten Zimmerpflanzen deiner Freunde wieder auf, hast du aller Wahrscheinlichkeit nach einen grünen Daumen. Wirst du immer wieder gebeten, statt Geburtstagsgeschenken eine Torte mitzubringen, bist du aller Wahrscheinlichkeit nach ein super Tortenbäcker.

Eine gute Möglichkeit herauszufinden, was deine Gabe ist: Denke doch mal darüber nach, womit deine Freunde dich immer wieder beauftragen oder in welchem Bereich sie dich immer wieder um Rat fragen?

5. Wobei wirst du ganz hibbelig?

In welchen Situationen fängst du an ungeduldig zu werden und nervös mit den Fingern auf dem Tisch rumzutrommeln? Und das einzig und allein, weil andere nicht so firm in dieser Sache sind und sie ihnen deswegen nicht so leicht von der Hand geht wie dir?

Sehr wahrscheinlich bist du ein Meister dieses Faches und es fällt dir schwer ansehen zu müssen, wie andere sich da durchkämpfen.

6. Welche Situationen hast du schon gemeistert?

Sicherlich gab es auch bei dir Zeiten, die nicht so rosig waren. Was waren die Situationen, in denen du dachtest, du schaffst das nicht und doch bist du da durchgekommen. Wie hast du das gemacht? Welche Stärke hast du daraus mitgenommen?

Welches Problem hat dich an deine Grenzen geführt und wie hast du diese überwunden? Auf welche Fähigkeiten konntest du dabei zurückgreifen?

Wir sind viel besser mit dem, was uns Freude macht.

Wen wundert noch, dass Menschen zufriedener arbeiten, wenn sie tun,  was sie am besten können. Was eher überrascht ist, dass so viele Menschen weit davon entfernt sind, dies zu tun und auch die Firmen nicht wirklich daran interessiert scheinen.

Wobei gerade in den Dingen, bei denen wir Spaß haben auch unsere Kompetenzen höher sind. Wir machen etwas gern, machen es gut und bekommen dafür unter dem Strich auch noch Erfolgserlebnisse, die uns glücklich machen. Woraufhin wir natürlich noch besser arbeiten. WInWinWinWinWin….

Was fängst du mit deinen Talenten an?

Sehr oft kommt an dieser Stelle das Argument: mit dem, was mir Spaß macht, kann ich kein Geld verdienen! Zwei Dinge dazu.

Erstens ist das meist mehr Schutzbehauptung als Einwand, denn sich wirklich damit auseinanderzusetzen, einen langgehegten Traum umzusetzen kann ganz schön Angst machen. Und zweitens ja, manches lässt sich nicht (mehr) als Hauptberuf umsetzen.

Wer schon immer Pilot werden wollte, kann damit schlecht Mitte Vierzig starten. Aber einen Segelflugschein machen ist immer noch drin. Auch eine Profiballerina wird man in diesem Alter ganz sicher nicht mehr und trotzdem kann man Kindern Ballettunterricht geben oder im Verein tanzen.

Jeder Mensch hat ein besonderes Talent. Nutzt du deins?

 

Talente finden ist wie Geschenke auspacken

Deine Talente sind ein wichtiges Puzzleteil deiner Potenziale und diese wiederum absolut entscheidend für deine Berufung. Du wirst sowieso immer wieder über sie stolpern, da kannst du ihnen eigentlich auch folgen, oder?

Klicke aufs Bild und finde im Kurs Talentprofiling heraus, was dein Geschenk an die Welt ist und wofür dich andere lieben.

Packe deine Geschenke aus, lass sie nicht ungenutzt.

 

Es hat einen Grund, warum du diese Gaben hast. Frohes Entdecken wünsche ich und vergiss nicht

die Welt braucht deine leise Power 🦋

 

 

 

 

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