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Gerade steht die Welt still. Ich habe den Eindruck, sie hat sich aufgehört zu drehen, damit wir aus unseren fortwährenden Routinen aussteigen können. Doch kaum sind wir den entkommen, dreht sich auch schon das Gedankenkarussell. Auch da müssen wir raus.

Die Corona-Krise als Chance für beruflichen Wandel nutzen

Corona zwingt uns nach innen und zum Abtauchen in unsere eigene Tiefe. Wir müssen uns in unseren Kokon zurückziehen, als ob wir uns gerade in einer kollektiven Metamorphose befinden. Die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling ist ein innerer Prozess. Genau das geschieht gerade.

Kollektive Metamorphose

Der innere Wandel in der Raupe beginnt, wenn neue Imago-Zellen (Imago – Vorstellung) wachsen, die nicht mehr Raupe, sondern schon Schmetterling sind. Am Anfang sind noch beide Zellarten vorhanden und es beginnt ein Kampf, alte gegen neue Welt. Vergleichbar mit unseren inneren Kämpfen, wenn es um eine Veränderung in unserem Leben geht.

Unser Körper erkennt die neuen Imago-Zellen nicht, deswegen werden sie vom eigenen Immunsystem attackiert. Doch der Prozess ist nicht aufzuhalten und Irgendwann sind sie stark genug, um den Wandel herbeizuführen.

Auch unsere (Er)Leben wandelt sich gerade und wir erleben den Kampf alt gegen neu unmittelbar.

Angst und Panik greifen um sich.

Wobei das Schlimmste nicht ist, das wir körperlich eingesperrt sind, denn wir können uns ja in der Wohnung oder auch im Wald frei bewegen. Das weitaus größere Problem ist wohl der Geist, der beschäftigt werden will.

Was wir in diesen Tagen lernen ist mit sich selbst umgehen zu können und bei sich zu bleiben – die Abgrenzung. Vor allem die Abgrenzung von der lauten Panikmache von Medien und Umfeld.

Wenn wir uns Sorgen um Gesundheit und Sicherheit machen, können wir nicht kreativ sein und Pläne schmieden. Auch unser rationales Denken schaltet in den Flugmodus. Was übrig bleibt ist das Stammhirn, welches nur 3 Dinge kann: weglaufen, kämpfen oder erstarren.

In diesem Zustand können wir nicht kreativ sein und erschaffen.

Deswegen ist das allerwichtigste in dieser Zeit: sich von angstschürenden Nachrichten abzukoppeln. Beschäftige dich bewusst mit Dingen, die dir Energie schenken und dir Freude machen. Die Welt da draußen dreht sich, ob du zuschaust oder nicht.

Zur Angst, die uns bisher davon abgehalten hat, unsere Komfortzone zu verlassen (ich schaff das nicht oder ich bin nicht gut genug) kommen jetzt Existenzangst und die Angst vor Krankheit obendrauf. In der Homöopathie beispielsweise setzt man bewusst solche (Verschlimmerungs)Reize, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Heilungsprozess anzustossen. Nutzen wir diese Chance.

Das einzige Beständige ist die Veränderung.

Unser Verstand ist darauf konditioniert, auf das zu achten was nicht funktioniert, was Angst auslöst. Früher überlebenswichtig, heute absolut einschränkend. Die jetzige Situation zwingt uns raus aus der Starre und rein in die Veränderung. Wir müssen die annehmen, was ist und dürfen uns in die Veränderung fallen lassen.

Warum nicht mal fragen: Was ist hier gerade für mich drin? Wofür ist dieser Moment wichtig? Vielleicht gehts auch um das Vertrauen, sich auf etwas einzulassen, auch wenn es im Moment noch nicht wirklich Sinn zu machen scheint. Es ist doch ziemlich oft so, dass wir erst sehr viel später erkennen, wofür etwas gut war. Also loslassen und nicht im Grübeln und Verstehen wollen steckenbleiben. Das Richtige wird sich zeigen, wenn wir die Chance ergreifen.

Was wir aus dieser Situation lernen können?

Wie wir Ruhe in uns selbst finden.
Abgrenzung durch das bewusste Filtern von Informationen.
Die Erfahrung, uns nicht von der Angst stoppen zu lassen.
Das Bewusstsein, das eigene Licht in uns anschalten zu können (unabhängig davon, was im Außen geschieht).
Das Aufgeben von Bewertungen. Gut und schlecht bringen nicht weiter.
Möglichkeiten erkennen: Was ist möglich für mich selbst und für andere?
Vertrauen in die eigene innere Stimme.

Du bist nicht allein.

Was die Situation auf jeden Fall eindrücklich zeigt: Wir sind miteinander verbunden. Es ist eben doch nicht egal, ob in China ein Sack Reis umfällt oder ein Virus ausbricht. Es kommt hier an und es hat mit uns zu tun.

Wir sind mit allem was ist verbunden.

Jeder von uns ist Teil eines großen Ganzen. Energien, die wir in die Welt geben, haben Auswirkungen auf das ganze System. Selbst wenn du dich als kleines Rädchen im Getriebe empfindest, du drehst dich unermüdlich im großen Universum. Wir können das große Ganze nicht immer sehen und erfahren, wir sind trotzdem darin enthalten. Mit der Energie, die wir hineingeben, verändern wir durch unser Sein konstant das Bild der Welt.

Wer möchtest du Sein

Deshalb ist es so wichtig, dass jeder einzelne genau die Aufgabe zum großen Ganzen beiträgt, wegen der er hier ist.
Veränderung braucht Mut, weshalb wir sie oft hinauszögern. Das hat nun ein Ende. Mit Corona hält der Wandel Einzug und verbreitet Chaos. Chaos macht Angst. Doch Chaos bringt Bewegung in Festgefahrenes. Auch wenn ich mich wiederhole: Lass uns die Chance nutzen. Nimm die Gelegenheit wahr und frage dich:

  1. Wer möchte ich wirklich sein?
  2. Was steht mir zur Verfügung?
  3. Was kann ich tun?
  4. Was ist mir wirklich wichtig?
  5. Wie möchte ich meinen Weg weitergehen?
  6. Was kann ich dafür heute tun?
  7. Welchen Beitrag kann ich leisten?
  8. Was kann ich jetzt kreieren?

Erfinde dich neu

Es ist eine Zeit des Neuanfangs. Wenn der sichere Job weg oder in Gefahr ist und die Scheinsicherheit uns nicht mehr blendet, an der wir so lange festgehalten haben, was spricht dann noch dagegen, etwas völlig anderes zu starten? Jetzt heißt es, die Kontrolle abgeben oder zumindest realisieren, dass wir sie gar nicht in der Hand hatten. Jetzt heißt es, Veränderungen anzunehmen, warum dann also nicht den eigenen Träumen folgen?

Von der Energie der Möglichkeiten

Gehe erst in dich und dann auf deine Vision zu. Die Gelegenheit Neues zu erschaffen ist günstig wie nie. Gehe gedanklich durch dein Leben und erinnere Situationen, in denen du erkennst:

Moment mal, so möchte ich gar nicht sein!

Ich möchte nicht genervte Autofahrerin sein oder die unfreundliche Kundin, die sich über Kleinigkeiten aufregt. Ich möchte nicht weiter eine Firma mit meiner Arbeit unterstützen, die sie nicht zu würdigen weiß oder die sich mit anderen Werten identifiziert als ich.

Die nachfolgende Frage ist natürlich:

Wer möchte ich stattdessen sein?

Wie möchte ich stattdessen sein? Welche Energie, welche Farbe, welchen Ton möchte ich in das große universelle Bild einbringen? Du kannst das auswählen. Du bist Schöpfer deines Lebens.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten aus denen wir wählen können. Diese Chancen werden uns immer und immer wieder neu zur Verfügung gestellt. Wir können sozusagen aus den Vollen schöpfen, wenn wir denn wollen. Wir können uns auch entscheiden, nicht zu entscheiden und alles beim Alten zu belassen.

Wir können uns fragen, ob es wirklich das ist, was wir erfahren wollen und uns wieder neu entscheiden. Selbstverantwortung oder Schöpferkraft genannt.

Bring dich ein und entscheide, welchen Platz du – selbst als Rädchen im Getriebe – einnehmen möchtest. Welcher Ton im Konzert oder welche Farbe im Gemälde des Universums willst du sein?

Bleib offen und nutze die Chance, dich zu verwirklichen.

Lass dich nicht von der Panikmache mitreißen. Nach jeder Krise folgt unweigerlich der Aufschwung. Genau auf den kannst du dich jetzt schon vorbereiten. Arbeite auf die Person hin, die du sein willst, denn mehr als je gilt

die Welt braucht deine leise Power 🦋

 

 

 

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