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Verflixt und zugenäht, was hält mich immer noch in diesem Job, der überhaupt nicht mehr zu mir passt? Warum fällt mir die berufliche Neuorientierung so schwer und wie bitte schön funktioniert Selbstverwirklichung? Was uns am allermeisten abhält ist die

Angst vor Veränderung

Uns fällt es super schwer Altes loszulassen und uns auf das Chaos des Neuen einzulassen. Bei jedem sind es andere Knöpfe, die da gedrückt werden, beispielsweise der drohende Kontrollverlust oder das Wegfallen von Sicherheiten.

In unserer jetzigen Situation fühlen wir uns hilf- oder machtlos und gleichzeitig tragen wir das Gefühl und den Traum von einem anderen beruflichen Leben ins uns. Das ist echt ein Dilemma, denn es scheint so unrealistisch, so weit weg. Zweifel steigen in uns auf.

Doch ganz egal wieviel Bammel wir vor unseren Träumen (und der damit einhergehenden Veränderung) haben, sie sind nun einmal in uns angelehnt und wir werden uns nach ihrer Erfüllung sehnen, weil wir ganz tief drinnen wissen, das wir deswegen hier sind.

Meine Geschichte von der kleinen Raupe

Wahre Meister darin sind Schmetterlinge, die ihr Raupendasein aufgeben müssen, um sich entfalten zu können. Manchmal ist es eine prima Idee, sich von der Natur inspirieren zu lassen.

Eines Morgens genoss ich die ersten Sonnenstrahlen und sah auf einem Grünkohlblatt eine Raupe abhängen. Ähh, dachte ich im ersten Augenblick, eine Raupe auf meinem Grünkohl. Was für eine Frechheit. Plötzlich schoss mir in den Kopf, wie sehr ich Schmetterlinge liebe. und zeitgleich traf mich die Erkenntnis:

Wer Schmetterlinge liebt, muss Raupen füttern.

Ich kann nicht gleichzeitig Raupen doof finden und Schmetterlinge lieben. Also habe ich diese Grünkohlpflanze offiziell zum Verzehr (und zu Beobachtungszwecken) freigegeben. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Wer wie ein Schmetterling abheben und sich entfalten will, muss durch den Raupenstatus.

Abkürzung?

Fehlanzeige!

Selbstverwirklichung & Entfaltung bedeuten Metamorphose.

Ich sah mir das Gebamsel am schon ziemlich abgenagten Grünkohl näher an. Mit der Forscherbrille auf der Nase, fühlt sich die Raupenbeobachtung gar nicht mehr wie „IHHHHH“, sondern eher wie „AAAAHHHH“ an. Die Natur hat wunderbar dafür gesorgt, dass Miss Raupe nicht auffällt, was ihr Leben in diesem Stadium maßgeblich verlängert. 

Beim gedanklichen Schwenk zurück auf unsere Spezies fühl ich mich irgendwie ertappt: Das mit dem Anpassen hab ich auch ziemlich gut drauf. Die allermeisten Intros passen sich ihrer Umwelt perfekt an, um geliebt zu werden, anerkannt, nicht ausgestoßen oder schlichtweg nicht aufzufallen, bloß keine Aufmerksamkeit.

Diese Gefühle sind wie unsere Fressfeinde, vor denen wir uns scheinbar schützen müssen. Dabei passiert es leider, dass wir uns früher oder später völlig das Gefühl zu uns selbst verlieren und wir gar nicht mehr wissen, was wir selbst eigentlich wollen.

# 1: Erkenne, wo du dich anpasst und erkunde deine Einzigartigkeit.

Das Umfeld ist wichtig für die Weiterentwicklung

Schmetterlingseier werden nicht irgendwo abgelegt, sondern praktischer Weise unmittelbar auf der bevorzugten Fresspflanze. Schon klar, so ein Grünkohlfeld ist unsere Sache nicht, wir sind keine Falter. Wir werden meist einem Umfeld ausgesetzt, in dem wir genau das lernen können, was wir für unseren weiteren Weg brauchen.

Was für kleine Raupen praktisch ist, ist für uns oft steinig. Uns schmeckt oft nicht, was wir vorgesetzt bekommen, wir wollen nicht immer unbedingt das, was wir bekommen. So verfolgen wir zwar wild entschlossen, doch oft sehr mühsam, einen ganz anderen Plan. Einfacher wäre es jedoch, wenn wir annehmen könnten, was das Leben uns zu bieten hat. So machen wir genau die Erfahrungen, die uns zu einem späteren Zeitpunkt sehr, sehr nützlich sein werden. Gerade aus Krisen lernen wir bekanntlich am meisten und glaub mir, zu irgendwas ist es immer gut.

Theoretisch klar, praktisch erhellt uns diese Erkenntnis allerdings erst sehr zeitverzögert.

Nochmal anders formuliert weil super wichtig: Der Mist, der uns vor die Füße gekippt wird ist nicht da, um in ihm zu versinken, sondern, um ihn als Dünger für unseren Schmetterlingsblumengarten zu nutzen.

Und wenn du jetzt denkst: Pah, du kennst meine Probleme nicht, die sind für rein gar nix gut, möchte ich dich um etwas Geduld bitten, denn Sinn macht die ganze Prozedur meist wirklich erst sehr viel später. Du kannst daran glauben oder nicht, durch musst du trotzdem. Wenn du es auf einen Versuch ankommen lässt, macht es das Problem zwar nicht kleiner, aber leichter anzunehmen.

Aufnehmen, was da ist

Zurück zu den Faltern: diese kleinen schutzlosen Eier baumeln nun an irgendeinem Kohlblatt rum und fangen an zu fressen. Sie ziehen sich alles um sie herum rein, das liegt in ihrer Natur.

Bei uns ist es ganz ähnlich, als Kinder saugen wir wie ein Schwamm alles auf. Wir kopieren die Verhaltensweisen unseres Umfeldes und schlucken Glaubenssätze, an denen wir unser ganzes Leben knabbern können.

 

# 2: Was uns widerfährt ist dazu da, damit wir über uns hinauswachsen können. Gerade der Mist hat die Kraft uns zu beflügeln.

Fördern unsere Eltern unsere Begabungen oder lenken sie uns in eine bestimmte Richtung? Wenn ja, rebellieren wir dagegen oder fügen wir uns. Eher letzteres, wenn du annähernd ähnlich tickst wie ich und ein liebes, folgsames Kind warst.

Diesen Hang zum „machen, was andere erwarten“ (Zumindest glauben wir zu wissen, was andere erwarten.), schleppen wir unser ganzes Leben mit uns herum. Solange, bis wir erkennen, dass die Erwartungen der anderen a) oft ganz andere sind als wir uns vorstellen und b) die Erwartungen anderer eben die Erwartungen anderer sind und demzufolge nicht unsere Kanne Bier bzw. unser Kohlkopf.

Um die Angst vor Veränderung zu überwinden hilft nur: Loslassen

Da ist die Natur viel pragmatischer, auch das können wir uns hin und wieder abschauen. Die Schmetterlingseier werden passend abgelegt und dann wird losgelassen. Ohne Frage dauert dieser Prozess beim Menschen ein paar klitzekleine Jahrzehnte länger.

So sehr uns unser Umfeld prägte, schließlich verdanken wir unseren Eltern nicht weniger als unser Leben, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, ihr Leben fortführen zu müssen. Wir können unseren Eltern das Loslassen nicht abnehmen, unsere Aufgabe ist vielmehr, ihre Erwartungen loszulassen und unserem eigenen Ruf zu folgen. 

#3: Egal was jemand von dir erwartet, du bist nicht hier um Bedingungen zu erfüllen, sondern um dein Potenzial zu entfalten.

Wer sich selbst verwirklichen will, darf nicht nur auf andere schauen und dabei sich selbst vergessen

Die kleinen Schmetterlingsraupen fressen genüsslich vor sich hin, um zu wachsen. Helfer-Menschen oder Kümmerer machen es sich nicht so einfach, denn sie schauen erst, ob alle anderen gut versorgt sind. Das tun sie so automatisch, dass sie dabei völlig verlernt haben, ihre eigenen Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht darauf eingehen, aus welchen Gründen Menschen dies tun. Mir geht es darum, dich liebevoll darauf hinzuweisen und dir hochoffiziell die Erlaubnis zu erteilen, auf dich selbst achten zu dürfen, wenn du ein Mensch bist, der sich immer um die Bedürfnisse von anderen kümmert.

Um die immense Vervielfachung ihres Geburtsgewichts zu erreichen, dürfen Raupen ein paar Mal so richtig „aus ihrer Haut fahren“. Das müssen sie sogar, weil diese nicht unbegrenzt dehnbar ist. Sollten wir uns vielleicht auch ab und an mal gönnen, damit wir nicht irgendwann platzen oder uns die Luft ausgeht. Wieder ein Punkt, den wir uns von der Natur abschauen können.

Schau was gut für dich und für andere ist.

Stell dein Licht nicht unter, sondern auf den Scheffel. Du musst dich nicht ausschließlich um alle anderen kümmern, um ein guter Mensch zu sein. Es heißt nicht umsonst: Liebe deinen Nächsten WIE dich selbst. Beides ist also gleichrangig.

#4: Achte auf deine Bedürfnisse.

Selbstverwirklichung heißt, zu wissen, was du wirklich willst

Erst wenn du wieder Verbindung zu dir selbst hast, kannst du herausfinden, was du wirklich willst und dich selbst verwirklichen. Und obwohl Wachstum in der Natur zu liegen scheint, macht es uns Menschen unglaublich Angst in unsere Größe zu wachsen.

Menschliche Fressfeinde heißen Ängste

Gerade wir Sensibelchen sind nun mal nicht die Typen, die um jeden Preis auffallen müssen. Das kostet uns mehr Energie, als das es uns welche bringt. Heißt aber noch lange nicht, dass wir nicht besonders sein dürfen (auch wenn wir damit eventuell auffallen sollten). Wir können und dürfen und SOLLEN unsere Einzigartigkeit leben.

 

# 5: Werde dir deiner Ängste bewusst, die dich davon abhalten, in deine Größe zu kommen und deine Einzigartigkeit zu leben.

Der Vergleich, der uns in den Wahnsinn treibt

Ein weiteres menschliches Problem, dass der Natur fremd sein dürfte ist der Vergleich. Wir Menschen schielen ununterbrochen darauf, was die andern machen und vergleichen uns fataler Weise besonders mit denen, die schon sehr viel weiter sind, die 10 Schritte vor uns laufen.

Wieder der Blick aufs Räupchen: Die Verpuppung beispielsweise dauert bei einigen Arten 3 bis 4 Wochen. Doch es gibt auch Extreme, die sich nach 2 bis 3 Tagen verpuppen oder erst nach 13 Jahren!  Es ist anzunehmen, dass sich noch nie eine Raupe darüber beschwert hätte, dass ihre Verpuppung länger dauert. Auch ist es eher unwahrscheinlich, dass sich ein Zitronenfalter darüber beklagt, kein Tagpfauenauge zu sein.

# 6: Vergleich dich nicht mit anderen, sondern lass dich von ihrem Weg inspirieren und beflügeln, während du deinen eigenen beschreitest.

Um aus dir rauskommen zu können, musst du erst einmal in dich gehen

Die Raupe ist in der Verpuppung ganz mit sich allein. Diese Phase dient dem kompletten Umbau ihres Körpers. Enzyme beginnen damit, die Zellstruktur der Raupe aufzulösen. Gleichzeitig entstehen neue – noch imaginative – Zellen, die bis dahin lediglich die Informationen des zukünftigen Schmetterlings enthalten. Sie werden deshalb Imagozellen (von imaginieren – vorstellen) genannt.

Von außen betrachtet ist eine Puppe ziemlich starr, im Inneren jedoch tobt ein Kampf auf Messers Schneide: alte gegen neue Zellen. Die Raupe will ihr Dasein nicht beenden und wehrt sich. Doch die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten, irgendwann sind die Imagozellen in der Überzahl. Die Raupe gibt den Kampf auf und sich selbst dem Wandel hin.

Unsere Metamorphose

Die Raupe kämpft allein in ihrem Kokon. Wir laufen in unserem Leben oft gegen Mauern und kämpfen mit unseren Widerständen, so wie die Raupe mit den Imagozellen.

Diese zerstören das Immunsystem der Raupe, so dass sie sich irgendwann nicht mehr gegen das Neue wehren kann und sich hingibt. Unsere Imagozellen sind unsere Sehnsüchte und Träume, die irgendwann so stark und übermächtig scheinen, dass sie unser bisheriges Leben verwandeln.

Der Kokon des heranwachsenden Schmetterlings wird enger und enger, bis er aufbricht und sich der Schmetterling durch eine winzige Öffnung den Weg nach draußen bahnen muss.

Dieses „Herausarbeiten“ ist extrem wichtig, weil der Schmetterling dadurch die noch vorhandene Feuchtigkeit aus seinen Flügeln presst. Hat er dies endlich geschafft, verweilt er noch einen Augenblick am Kokon, damit seine Flügel aushärten können.

Durchläuft er diesen Prozess nicht, kann er nicht fliegen.

Dies wieder auf uns übertragen bedeutet in meinen Augen:

Wir brauchen eine Zeit für uns allein, in der wir unseren inneren Kampf ausfechten und unser inneres Bild von uns auflösen müssen. Nach dieser inneren Wandlung können wir beginnen, dieses Neue von uns in die Welt zu bringen. Sehr wahrscheinlich müssen wir mit Widerständen umgehen und uns, wie der Schmetterling durch eine Enge kämpfen. Haben wir diesen „Geburtsprozess“ überstanden, dürfen wir unsere Flügel etwas trocknen lassen, um dann mit den ersten Flugübungen zu starten. 🦋

# 7: Wenn du dich verändern willst, zieh dich zurück. Die Antworten auf deine Fragen – deine Imagozellen – schlummern bereits in dir.

Gib dein Raupendasein auf, um dich zu entfalten.

Imagozellen repräsentieren so etwas wie eine Zukunft, die schon in der Gegenwart enthalten ist und nach Entfaltung strebt. Je mehr das alte biologische System zerfällt, desto wirksamer und zahlreicher werden die Imagozellen.

In der Sprache der Medizin würde dies bedeuten, dass der Organismus sein Immunsystem aktiviert und scheinbar etwas Körperfremdes zu bekämpfen versucht.

Veränderungsprozesse in uns laufen nach einem ähnlichen Muster ab. Als Immunsystem fungiert hier unser „Komfortzonenwächter“, der sich gegen das Neue und Fremde wehrt. Dieser will sich der gefühlten Auflösung von Bekanntem, Gewohntem, Eingeübtem nicht einfach kampflos hingeben. Dieser Kampf dauert so lange an, bis die Machtverhältnisse klar sind und unser Veränderungswunsch so stark ist, dass die Imagozellen die Führung übernehmen und wir uns der Veränderung hingeben.

 

# 8: Wir müssen uns von Altem lösen, bevor wir uns entfalten können.

Das erklärt, warum die ersten Schritte einer Veränderung so schwierig sind. Das Alte gibt den Platz nicht kampflos an das Neue ab. Die Biologin Norie Huddle teilt in ihrem Buch „Zukunft entsteht aus Krise“ ihre erstaunlichen Beobachtungen:

Imagozellen schließen sich zusammen, verklumpen und tauschen von Zelle zu Zelle Informationen aus. Sie bilden regelrechte Netzwerke, die in der gleichen Frequenz schwingen, um sich daraufhin zu vernetzen. Durch diese Vernetzung entsteht etwas völlig anderes. Ein wahrnehmendes Bewusstsein: Etwas anderes als die Raupe. Etwas Neues! 

Die eigentliche Geburt des Schmetterlings!

Der Umbau zum Schmetterling läuft auf Hochtouren. Jede Schmetterlingszelle übernimmt ab jetzt ihre eigene Aufgabe, jede einzelne von ihnen ist wichtig. Jede Zelle beginnt das zu tun, wo es sie am meisten hinzieht. Alle anderen unterstützen sie darin, genau das zu tun.

Ich finde, das hört sich nach einem verdammt guten Plan an. Wie könnte das bei uns aussehen? Im Kleinen erkennen wir, dass jedes unserer Talente und Potenziale zu etwas gut ist. Wenn wir das große Ganze betrachten wird auch hier klar, dass jeder Einzelne von uns seinen Platz und seine ganz eigene Aufgabe hat.

Noch weiter gedacht, können wir uns gegenseitig unterstützen, so dass jeder seinen einzigartigen Ausdruck finden kann. Zusammen sind wir ein riesiger Organismus und letztendlich alle miteinander verbunden.

# 9: Alle Zellen (Talente, Potenziale, Menschen) sind wichtig und jede tut, wofür sie bestimmt ist. Leichter wird es, wenn alle sich gegenseitig helfen und unterstützen..

 

Mach dich auf den Weg in deine Einzigartigkeit

Jeder von uns ist eine individuelle Komposition mit verschiedensten Facetten, die alle zusammen unseren ganz besonderen Schliff ausmachen. Wir sind hier, um unsere Einzigartigkeit zu entdecken und genau diese zu unserem und zum Wohle einzusetzen.

Selbstverwirklichung ist ein Prozess, in dem es auf und ab geht und der von Ängsten, Unsicherheiten, Zweifeln und inneren Kämpfen begleitet wird. Lerne deiner inneren Weisheit zu vertrauen, lerne loszulassen, denn „deine Imagozellen“ wissen ganz genau wozu du fähig und wofür du bestimmt bist. Gib dich deiner Entfaltung hin. Nimm dir die Zeit, die es eben dauert. Lass dich auf diesen Prozess ein.

9 Steps zur Selbstverwirklichung:

# 1:  Früher mussten wir uns anpassen, um zu Überleben. Nun können wir diesen „Anpassungspanzer“ wieder Schicht für Schicht abstreifen. Um uns selbst zu verwirklichen, dürfen wir unsere Einzigartigkeit zurückerobern.

# 2:  Was dir widerfährt ist dazu da, damit du über dich hinauswachsen kannst. Der Mist ist in der Lage dich runterziehen oder zu beflügeln. Das, womit du im Leben am meisten zu kämpfen hattest ist oft genau das, womit du anderen helfen, sie erfreuen oder unterstützen kannst.

# 3: Du bist nicht hier um Bedingungen oder Erwartungen zu erfüllen, sondern um dein Potenzial zu entfalten.

# 4: Du bist es wert, aber auch in der Pflicht auf deine eigenen Bedürfnisse zu achten.

# 5: Werde dir der Ängste bewusst, die dich davon abhalten, in deine Größe zu kommen und deine Einzigartigkeit zu leben.

# 6: Vergleich dich nicht mit anderen, sondern lass dich von ihrem Weg inspirieren und beflügeln, während du deinen eigenen beschreitest.

# 7: Wenn du dich verändern willst, zieh dich eine zeitlang in dich zurück. Verbinde dich mit deinen inneren Imagozellen. Deine innere Stimme ist dein Führer zu dir selbst, wenn du dich im Getöse verloren hast.

# 8: Das Finden deiner Einzigartigkeit und deine berufliche Entfaltung ist deine Metamorphose. Das bedeutet, das Alte muss sich auflösen, damit du dich neu entfalten kannst.

# 9: Erkenne an, dass Zellen (Talente, Potenziale, Menschen) wichtig sind und jede tut, wofür sie bestimmt ist. Leichter wird es, wenn alle sich gegenseitig helfen und unterstützen.

Selbstverwirklichung ist ein Inside Job

So sehr wir auch immer wieder im Außen suchen, wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir in uns gehen. Erst wenn die Veränderung vollzogen ist und wir unserem Kokon entsteigen, kann diese im Außen sichtbar werden.

Die wahre Wandlung spielt sich unsichtbar in unserem Inneren ab.

Es gibt immer eine Zeit, in der wir zweifeln, ob wir gut oder weit genug sind. Es gibt Phasen, in denen uns andere drängen, weil im Außen nix zu passieren scheint, weshalb wir ein schlechtes Gewissen haben. Diese Phasen sind unsere Kokonzeit in der wir uns wandeln, in der alte Zellen absterben und mit den Imagozellen kämpfen. In diesen Zeiten sind wir sehr verwundbar und müssen besonders auf uns Acht geben.

Gönne dir deine Kokonzeit

Manchmal können auch wir selbst nicht das Resultat der Veränderung erkennen, in der wir gerade stecken. Auch das bedeutet nicht, dass sie nicht da ist, sondern das es Zeit ist, sich Unterstützung zu holen und sich mit Menschen zu umgeben, die aus einem anderem Blickwinkel schauen und uns unterstützen und ermutigen dranzubleiben.

Wenn du magst, können wir deine berufliche Veränderung gemeinsam angehen. Lass uns kontinuierlich Imagozellen produzieren.

Vertraue darauf, dass du Teil des großen Ganzen bist.

Wenn du dich das nächste Mal festgefahren fühlst oder glaubst zu erstarren oder festzustecken, erinnere dich an die Metamorphose des Schmetterlings. Die Entfaltung braucht die Enge des Geburtskanals. Wenn du Ermutigung, Inspiration und Gemeinschaft brauchst, werde Teil unserer Facebookgruppe. 

Das, was du siehst, ist lediglich eine Momentaufnahme eines großen Bildes, welches gerade am Entstehen ist.

Befreie dich aus deiner zu eng gewordenen Schale. Lass deine Flügel trocknen und dann flieg los, denn

die Welt braucht deine leise Power 🦋

 

 

 

 

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Titelbild: Amira Meyer, Findhorn Community